FAQ

Was ist die COGD (Component Obsolescence Group Deutschland) e.V.? Die COGD ist ein Interessenverband von Unternehmen, die sich mit dem Thema “Obsolescence Management” auseinandersetzen, entweder als Betroffene, die Lösungen suchen, oder als Anbieter von Tools oder Dienstleistungen auf diesem Gebiet. Die Finanzierung erfolgt durch jährliche Mitgliedsbeiträge. Die Organisationsform ist seit 2005 ein “eingetragener Verein” (e.

V.).

Wo finde ich die COGD? Die Mitglieder sind im deutschsprachigen Raum verteilt (Deutschland, Schweiz und Österreich). Einige Mitglieder kommen aus den Niederlanden und Frankreich. Die Geschäftsstelle befindet sich in Radevormwald, in der Nähe von Wuppertal. Die Kontaktadressen der Vorstandsmitglieder und der Geschäftsstelle finden Sie unter Vorstand / Geschäftsstelle.

Ist die COGD ausschließlich in Deutschland tätig? Nein, die Component Obsolescence Group wurde 1997 in Großbritannien gegründet. Seit 2004 existiert die deutsche Gruppe als Lizenznehmer.

 

Wie werde ich Mitglied? Möchten Sie die Mitgliedschaft in der COGD e.V. beantragen, klicken Sie hier. Wenn Sie noch zögern, fragen Sie nach einer Einladung zu einem unserer nächsten Quartalsmeetings. Dort können Sie mit dem Vorstand und den Mitgliedern sprechen und werden feststellen, dass eine Mitgliedschaft für alle, die in ihren Unternehmen mit dem Thema Obsolescence konfrontiert werden, sinnvoll ist. Als Mitglied haben Sie Zugriff auf eine umfassende Datenbasis zum Thema Obsolescence.

Kann ich ein Meeting der COGD besuchen? Wenn Sie ein Mitglied sind, können Sie mit 2 Personen pro Unternehmen kostenfrei an jedem Meeting teilnehmen (soweit die Veranstaltung nicht ausgebucht ist). Sind Sie noch kein Mitglied und noch unentschlossen, eine Mitgliedschaft zu beantragen, besteht die Möglichkeit, als Gast einmalig kostenfrei teilzunehmen. Wenden Sie sich dazu bitte an die Geschäftsstelle.

Wie funktioniert das Networking? Dazu bieten die Quartalsmeetings ausgezeichnete Voraussetzungen. Der Vorabend ist dem informellen Erfahrungsaustausch gewidmet. Am Tag des Meetings werden Fachvorträge gehalten, aber auch aktuelle Probleme diskutiert und dementsprechende Verbindungen geknüpft. In Deutschland bestehen die Mitglieder zur Hälfte aus Lösungssuchenden und zur Hälfte aus Serviceanbietern.

Wird ein Training zum aktiven Obsolescence-Management angeboten? Es werden verschiedene Workshops zum Thema durchgeführt. Großen Anklang fand zum Beispiel ein Vergleich der verschiedenen verfügbaren Software-Tools.

Wie erhalte ich Zugriff auf Vorträge und Präsentationen? Die Datenbasis und die Präsentationen sind für Mitglieder durch Passworteingabe zugänglich. Nicht-Mitglieder sehen den Index der Präsentationen der letzten Jahre.

 

Ich möchte als Mitglied Zugang zum Mitgliederbereich erhalten. Was muss ich tun? Wählen Sie bitte das Menü „MEIN COGD / REGISTRIERUNG“ an. Anschließend füllen Sie bitte alle Felder aus und betätigen den Button „Registrieren“. Nun wird Ihnen an die angegebene E-Mail-Adresse Ihr persönliches Passwort gesandt, das Sie nach dem Einloggen in den Mitgliederbereich ändern können.

 Ich habe mein Passwort für den Mitgliederbereich vergessen, was soll ich tun? Wählen Sie bitte das Menü „MEIN COGD / LOG IN“ an. Anschließend geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein und wählen „Passwort vergessen? Zum Zurücksetzen hier klicken“ an. Nun wird Ihnen an die angegebene E-Mail-Adresse ein neues Passwort zugesandt.

Wo finde ich die Präsentationen aus den Quartalsmeetings? Die Titel der Präsentationen finden Sie im freien Bereich des Menüpunktes “Daten”. Die Inhalte können Sie nach Eingabe Ihrer Mitgliedsnummer und des Passwortes unter der gleichen Rubrik herunterladen.

Wie komme ich an ein Exemplar der Broschüre “Minenfeld Obsoleszenz”? Die Broschüre steht Mitgliedern hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

 

Was ist “pro-aktives Obsolescence-Management”? Wenn Sie nicht erst warten, bis Sie eine Information vom Lieferanten erhalten, dass das Bauelement oder die Komponente abgekündigt ist, bevor Sie aktiv werden. Es ist nachgewiesen, dass ein pro-aktives Management nur einen Bruchteil der Kosten verursacht, die bei einer Produktüberarbeitung inklusive Freigabe anfallen. Noch extremer wird es, wenn sich die ursprünglichen Entwicklungskosten noch nicht einmal amortisiert haben. Die Tendenz zu immer kürzeren Bauelemente-Lebenszyklen und die konträre Tendenz zu immer längeren Produktlebenszeiten verschärfen das Problem. Die COGD unterstützt ein pro-aktives Management und versucht, für alle Unternehmensgrößen wirtschaftlich akzeptable und pragmatische Empfehlungen zu erarbeiten und die vorhandenen Tools auf ihre tatsächliche Eignung hin zu testen.

Was sind Obsolescence-Software-Tools (Prediction-Tools)? Obsolescence-Management-Tools verschiedener Art sind aus Großbritannien und den USA bekannt. Die Tools überwachen den Lebenszyklus von Bauelementen, versuchen diesen zu berechnen, informieren über Last Time Buy und PCN (product change notifications = Produkt-Änderungs-Mitteilungen), liefern Datenblätter und haben viele andere Funktionen, um ein pro-aktives Management zu unterstützen, d.h. VOR der Abkündigung des Bauelementes eine Lösung zu finden.

Welche Entwicklungen gibt es zur Standardisierung des Obsolescence-Managements? Die Standardisierung verschiedener Aspekte des Obsolescence-Managements findet auf nationaler und internationaler Ebene statt. Die British Standards Institution hat das Technische Komitee “OS/1 – Obsolescence” gegründet, die sich mit der Erneuerung von ” BS 7000 Part 5 – Guide to managing obsolescence” beschäftigt. Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) bereitet auch Standards in verschiedenen Technischen Vereinigungen vor, die sich mit Halbleitern, Zuverlässigkeit und Luftfahrt beschäftigen.

Was ist “Last Time Buy”? Wenn ein Bauteil-Hersteller ein Bauelement nicht mehr rentabel herstellen oder vermarkten kann, veröffentlicht er eine “Last Time Buy”-Notiz. Innerhalb einer angegebenen Frist können letztmalig Aufträge platziert werden. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, die benötigten Komponenten bis zum Ende des Lebenszyklus des eigenen Produktes zu errechnen und die entsprechende Anzahl Komponenten zu bestellen. In diesem Fall ist unbedingt eine geeignete Möglichkeit zur Langzeitlagerung zu finden. Die letzte Order wird häufig auch als “Life Time Buy” bezeichnet.

 

Sie haben weitere Fragen? Fragen Sie bitte telefonisch oder per E-Mail in der Geschäftsstelle oder bei einem der Vorstandsmitglieder an.